Sanierungsprojekt auf der Heraldikseite der Familie Meseberg  

Sanierungsprojekt

Kirchensanierung in Meseberg/Altmark

Im Laufe der DDR-Zeit litt die Bausubstanz der Kirche in Meseberg, so dass eine umfassende Sanierung im Sinne des Denkmalschutzes unabdingbar wurde. Die Notwendigkeiten umfassen sowohl rein technische, als auch künstlerische und handwerkliche Arbeiten.
Bereits 1986 (vor dem Fall der Mauer) wurde die Beleuchtung durch Initiative der Familie Uwe Meseberg erneuert. Nach der Wende stratete auch die Gemeinde erhebliche Aktivitäten zur Geamtrestaurierung (z.B. Orgel, Dach, Mauern etc.). Die Familie Uwe Meseberg unterstützte diese Vorhaben finaziell. sodass auch die Fenster erneuert werden konnten. Utz Meseberg steuerte die Einbringung des Mesebergschen Wappens in eines der Fenster bei.
Die Sanierung des Glockengeläutes steht nun als dringenste Maßnahme an.


Umbettung der Familiengruft

Was kann man noch tun?

David von Meseberg David von Meseberg David von Meseberg
David von Meseberg an der Kirchenseite in Meseberg bei Osterburg


Zur Info: über die Restaurierung entscheidet allein der Kirchenvorstand in Meseberg. Dieser hat derzeit andere Prioritäten gesetzt. Nach der Aussage eines Restaurators vor Ort kann aber die Wiederherstellung des Kopfes auch deshalb nicht erfolgen, weil keiner weiß, wie er einmal aussah und wegen Denkmalschutzes nicht irgendein Gesicht entstehen darf.

E-Mail hierzu des Herrn Bürgermeisters Nico Schulz

"Sehr geehrter Herr Meseberg,

in der Kürze der zeit nur einen Dank für Ihre historischen Nachforschungen. Ich werde dem weiter nachgehen.
Lassen Sie uns die Restauration des David angehen. Ein Benefizkonzert könnte ein guter Auftakt sein. Die Mühle haben die Meseberger ja auch geschafft.

Beste Grüße

Nico Schulz"


Epitaph in der Kirche zu Iden (Altarraum Südseite)
erstaunliche Ähnlichkeit zum Epitaph von David von Meseberg




Sanierungsprojekt Kirche Meseberg / Bördekreis bei Wolmirstedt


Kirche Meseberg/Niedere Börde: Glockenweihe am 25. Sept. 2015


die Sanierungskosten beliefen sich auf 270.000,—Euro.

Baustelle

Der örtlichen Denkmalschutzbehörde in Stendal liegt lediglich ein Sanierungsantrag bzgl. der Kirchenturmgaube Meseberg/Altmark vor. Über eine Umbettung aus der Familiengruft ist weder dort noch beim zuständigen Kirchenamt in Magdeburg etwas bekannt. Die Erhaltung der Figurengrabplatte des David von Meseberg wurde zuletzt vor ca. 40 Jahren im damaligen Kirchenrat erörtert. Der Kirchenrat hat sich bis heute dazu nicht geäußert, die langjährig ansprechbare Kontaktperson ist inzwischen aus dem Vorstand ausgeschieden. Unsere jahrzehntelange Spendenbereitschaft steht auf dem Prüfstand, da inzwischen die Gesamtkosten der Kirchensanierung eine bereits finanzierte Summe erreicht, die eine weitere Hilfe in bescheidenen Rahmen nicht mehr notwendig erscheinen lassen. Dazu kommt, dass hier auch der Informationsfluss fehlt, zumal eine Einflussnahme im Kirchenrat bei der Setzung von Prioritäten nicht gegeben ist. So kommt es bereits zu weiteren Schönheitsreparaturen und deren Finanzierung, wo doch denkmalwürdigere Sanierungen Vorrang hätten. Beispiel: bevor der Kirchenturm verputzt wird, sollte zunächst das David-Denkmal vom weiteren Verfall geschützt werden.

Uwe Meseberg, im Sept. 2020