Ahnentafel simpel der Heraldikseite der Familie Meseberg  

Simpel Ahnentafel (Entstehung des Familiennamens “Meseberg” aus einem Familienverbund)

Griebenburg an der Elbe im 10. Jhdt.

Suitger wird Papst Clemens II

Grafen von Ammensleben in Thüringen 10. Jhdt.

Die Sippe

In den genealogischen Darstellungen werden nur die ehelichen Abstammungen aufgeführt, nicht aber die unehelichen. Dies gilt insbesondere für den Beginn und Fortbestand der Linie Meseberg im Mannesstamm.

Der Name Meseberg wurde durch Graf Ekbert von Harbke in die Ahnenkette derer von Ammensleben/Grieben getragen, weil er als Gatte der Amulrada von Ammensleben in Meseberg/Börde lebte und sich diesen Namen zulegte (beurkundet für das Jahr 1040 n. Chr.). Seine Enkelin Margaretha heiratete Werner von Veltheim, und mit ihr übersiedelte ihr unehelich geborener Stiefbruder Gebhard nach Osterburg/Altmark. Hier setzte sich die Ahnenkette derer von Meseberg fort. Gebhard's Vater Dedi war der Bruder des Gegenkönigs Hermann I. von Salm (Dietrich, genannt Dedi), dessen älterer Bruder Dietrich II (Sohn der Schwester von König Hermann I.). heiratete Amulrada nach Ekbert's Ableben als zweiter Ehegatte. Wegen Erbschaftsansprüche trat Gebhard 1162 in Wolmirstedt urkundlich gegen seinen Neffen Otto I. auf.

Amulrada ist somit die Schlüsselfigur im Familienverbund. Hatte sie aus 1. Ehe mit Ekbert nur 4 Töchter (ihr Großenkel aus dieser Linie vermählte sich mit der Schwester des Askanier und späteren Kurfürst der Mark Brandenburg Albrecht der Bär), so gingen aus ihrer 2. Ehe mit Dietrich II. drei Söhne und eine Tochter hervor. Während sie selbst das Kloster Ammensleben gründete, erbaute der Gatte ihrer Enkelin Bia aus dieser Linie die Burg Falkenstein (Harzgrafen), und ein weitererEnkel wurde Voigt von Kloster Hillersleben. Bedeutend ist hier die Anbindung zum Haus Haldensleben sowie die Beziehung zur Familie von Formbach und damit zum Kaiser Lothar III. (Haus Supplingenburg). Außergewöhnlich aber bleibt die Krönung von Heinrich III. zum Kaiser durch den Papst Clemens II. (ein Onkel von Amulrada) sowie der Mord ihres Großvaters Milo I. an den ersten Ehemann der Mutter von Heinrich III., vermutlich aus Eifersucht. In diesem Zusammenhang ist auch Amulrada's Vater zu sehen (der Mann, der aus dem Dunkel kam). Von 7 Kindern der Gisela war er unehelich geboren.

Der Analisto Saxo reiht die Sippe als Nachkommenschaft Karl's des Großen ein. Der Großrenkel von Gebhard von Meseberg ist Henning von Meseberg, urkundlich erwähnt 1334 auf dem Rittersitz zu Meseberg bei Osterburg. Von hier aus entstand ein weiterer Rittersitz im rupinischen Meseberg, auf dessen Grundmauern Schloss Meseberg erbaut wurde. Hier sowie im Raum Harz saßen Sprösslinge dieses Zweiges noch bis zum Ende des 18. Jahrhunderts, bevor sie im Adelsstamm erloschen. Im bürgerlichen Stamm läuft die Linie weite, ihre Abkömmlinge leben noch in Niedersachsen bei Bremen und in Rheinland-Pfalz bei Koblenz.

Uwe Meseberg, im Juni 2020



Egeno II. von Konradsburg hatte den in räumlicher Nähe begüterten Adalbert II. von Ballenstedt umgebracht. Zur Sühne wurde sein Stammsitz Konradsburg in ein Kloster umgewandelt. Der Falkenstein (heute Burg Falkenstein) wurde zum neuen Stammsitz. Sein Sohn Burchard II. nahm den Namen als Namen des Geschlechts an.Dann wurden sie Grafen im Raum Wolmirstedt. Diese Grafschaft war vorher der Nordthüringgau, der zur Mark Brandenburg gekommen war. Die Markgrafen hatten die Verwaltung des Gebiets als Lehen übertragen an das Haus Ammensleben, welches durch Einheirat in das Haus Hillersleben auch dort zur Herrschaft kam. Bia von Ammensleben heiratete dann Burchard II. von Falkenstein. Da Bia Miterbin von Otto von Hillersleben war, kam Burchard II. zu der Grafschaft Wolmirstedt, die später Billingsho genannt wurde und 1343 wie zuvor unter Bischof Burchard III. schon das Schloss Wolmirstedt an das Erzstift Magdeburg kam, welches lachender Dritter einer Fehde bei Gardelegen zwischen Otto dem Milden und Ludwig V. (Bayern) war.
Quelle: Wikipedia User:WolkenkratzerHoyer von Falkenstein wurde der bekannteste dieses Hauses, weil er Eike von Repgow zum Verfassen des Sachsenspiegels veranlasste, eines bedeutenden rechtlichen Werkes. Konrad von Falkenstein wurde 1305 Propst am Hildesheimer Dom. Volrad von Falkenstein heiratete die Schwester von Bischof Burchard III. 1291 waren die Grafen von Falkenstein an der erfolgreichen Belagerung der Harliburg beteiligt. Den Klöstern Walkenried und Aschersleben sowie der Liebfrauenkirche vermachten sie Schenkungen. Luitgard von Falkenstein heiratete Gebhard III. von Mansfeld.
Durch ihr Aussterben ging die Grafschaft an das Halberstädter Domkapitel, welches sie hälftig an das Haus Asseburg, das sich dann auch um das Kloster Konradsburg kümmerte, und von Burgsdorf verkaufte.
Laut Annalista Saxo war Egeno I. von Konradsburg der Bruder von Alvereich von Kakelingen, welcher zum Stammvater der Grafschaft Plötzkau wurde. Letzterer, nun Markgraf der Nordmark, wurde dadurch Gebietsnachbar der Grafschaft Wolmirstedt. Als es zur Fehde zwischen beiden kam, bekämpften sich also letztlich die beiden Linien von Ammensleben/Hillersleben. Konrad von Plötzkau fiel, Albrecht der Bär wurde der Nachfolger durch Lehensgabe von Lothar III. und so kam es zur Entstehung der Mark Brandenburg. (Quelle Wikipedia)