Wir wußten wohl, daß es drei Orte Meseberg gab, die Familie einmal adelig war und unser Zweig aus dem Harz kam. Auch befand sich ein Adelsbrief im Besitz eines Familienmitgliedes, und wir hatten in Bad Harzburg an der Südseite der Lutherkirche eine Grabplatte mit dem Meseberger Wappen gesehen. Das Gut Booke bei Altenrode und Schloß Blankenburg wurden neben einer nichtgenannten Ahnenmutter am Hofe des Herzogs zu Braunschweig-Lüneburg genannt; ein Onkel sprach immer von einem Wappen über einem Torbogen in einem der drei Mesebergorte. Bei der Suche danach standen wir eines Tages (1984) vor dem Schloß Meseberg, welches der Dichter Theodor Fontane bereits in seinen "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" beschrieben hatte, und der Entschluß fiel, das Geheimnis zu lüften. So erlebten wir im Nachherein den einmaligen Werdegang einer Familie durch die Jahrhunderte, zurück bis zu den Askaniern und die Zeit der deutschen "Cäsaren".
Ziel unserer Forschungsarbeit war auch, keine Urkundensammlung für die eigene Schublade aufzubauen, sondern vielmehr das Ergebnis mit den Daten anderen Familienforschern und Interessierten zuzuführen, um ihnen und damit möglicherweise auch uns wiederum weiterzuhelfen.
Einen wesentlichen Anteil am Forschungserfolg hat neben der Vorarbeit unseres Vaters Rudolf Meseberg der Braunschweiger Genealoge Herbert Ahlgrimm, der alle Fundstellen im Staatsarchiv Wolfenbüttel nahezu ausschöpfte und darüber hinaus entscheidende Daten im Gebiet der damaligen DDR herausfand. Auch die Hilfe des Lehrers a.D. Walter Schulze aus Meseberg/Kreis Wolmirstedt - Börde - sowie die Veröffentlichung des Forschers Paul Meseberg aus Potzdam, dessen Sammlung einer Bombennacht im 2. Weltkrieg zum Opfer fiel, soll hier erwähnt sein. Dank an dieser Stelle auch an Gernot Boye (Drochtersen bei Stade) und der Familie Ulli Riebau (Senzig bei Berlin). Sie alle haben uns durch Originalurkunden bzw. bei verschiedenen Reisen auf der Suche nach Requisiten entscheidend geholfen.
Der weitere Dank gehört dem HEROLD in Berlin für die Anerkennung der Ahnentafel im Mannesstamm und die Registrierung unseres neuen Familienwappens, dem ehemaligen Pfarrer Herfurth in Meseberg bei Osterburg, der Ev. Luthergemeinde in Bad Harzburg, den Heimatmuseen in Osterburg und Gransee, Herrn Ministerialrad a.D. Thaysen seinerzeit im Bundeskanzleramt, Herrn Ortsbürgermeister Dehmut und seiner Gattin in Meseberg bei Gransee, dem Forscher Herrn Gerhard Reiche in Osterwieck, Frau Tiedemann (Pfarramt Ilsenburg), Herrn Utz Meseberg (Neuwied-Engers) sowie Herrn Gyns-Rekowski aus Stolberg und dem Heraldiker Herrn Kurt Schweder (Essen-Steele).
Dankeschön für die Unterstützung der nachfolgend aufgeführten Bibliotheken und Archive:
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Herzog August Wilhelm Bibliothek in Braunschweig
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Staatsarchiv in Rudolfstadt
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Staatsarchiv in Magdeburg
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Nieders. Staatsarchiv Wolfenbüttel
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Staatsbibliothek Preuß. Kulturbesitz Berlin
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Archivo Segreto Vaticano
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Zentrales Staatsarchiv Merseburg
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Archiv des Erzbistums Bamberg
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Akademie der Wissenschaften der DDR in Berlin
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Deutsche Staatsbibliothek Berlin
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Ev. Zentralarchiv Berlin
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Stadt- und Landesbibliothek Potzdam
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Brandenburgisches Landeshauptarchiv Potzdam
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Der Landkreis Oberhavel in Oranienburg
Die Familie hatte immer eine feste Bindung zum Christentum, auch in den dunklen Tagen der Harzer Linie mit ihren geheimnisvollen Geschehnissen sind Augenblicke des Lichtes und das Glück einer großen Liebe zu finden. Nicht zuletzt zeigt das Wappen von Wilhelm Johann von Meseberg und seiner Eheliebsten die warmen leuchtenden Farben, geheimnisvoll und anziehend, bis in den heutigen Tag. Ein Andenken aus einer bewegten Zeit.