Email an Herrn Stephan Schädel

 
 
Lieber Herr Schädel!
Ich habe den Text überprüft bzw. ergänzend etwas verändert (siehe unten). Das bewusste Foto finden Sie auf www.von-Meseberg.de in der Rubrik “Galerien zur Forschung” und hier unter “Neuzeitliche Bilder” als 43. Foto (Frau Gerlach???). Sie sprach vom Schatz.
Soweit für heute mit herzlichen Grüßen
 
Uwe Meseberg.

Theaterstück - Der Silberschatz der Boke
Konzept für das INTRO zum Film

1. Zeigen der Deutschlandkarte, Zoom auf Meseberg / Altmark. Zeigen der Schlossanlage + Bilder vom Schloss Meseberg + Wappen von Meseberg

Text oder Erzähler: „Hier nimmt unsere Geschichte ihren Anfang. Im Jahre 1580 wurde Gerhard von Meseberg geboren. Da er als einer der Erben und Nachfolger des altmärkischen Adelsgeschlechtes (Provinz Brandenburg) auf dem Rittergut in Meseberg keine Zukunft hatte, war er verdingt das Anwesen mit einer Abfindung zu verlassen. Bereits 50 Jahre vor seiner Geburt wurde bereits ein zweites Rittergut veräußert, auf dessen Grundmauern später das Schloss Meseberg entstand. So gelangte er in die Dienste der Grafen zu Stolberg –Wernigerode als Oberforstmeister und wohnte dabei auch in Stolberg.“

2. Flug über die Landkarte von Meseberg nach Darlingerode zum Bokehof. Zoom des Anwesens. Zeigen von Fotos der Boke.
Text oder Erzähler: „Für seine guten Dienste schenkte Graf Wolf Georg zu Stolberg im Jahr 1632 das Ordensgut Boke in Altenrode dem Oberforstmeister Gerhard von Meseberg. Gern hätte dieser das Anwesen für sich genutzt, aber es war durch das lebenslange Wohnrecht der Anna Erich, der Witwe von Hoyer von Lauingen, blockiert.“

3. Kartenflug von Darlingerode nach Stolberg. Zoom auf die Wohnstätte von Gerhard Meseberg.
Text oder Erzähler: „Gerhard wohnte selber in Stolberg viele Jahre. In den Wirren des 30-järigen Krieges erblickte sein Sohn Gerhard Wilhelm von Meseberg im Jahr 1641 das Licht der Welt. Gerhard hatte eine späte Liebe in Hackpfüffel südlich von Sangerhausen gefunden. Er heiratete dort die Tochter des Grafen von Hacke.

4. Kartenflug von Stolberg nach Hackpfüffel. Zoom auf das Gut. Fotos vom Gut in Hackpfüffel.
Text oder Erzähler: „ Gerhard war neben seiner Tätigkeit als Oberforstmeister auch Pächter einer Silbermine. Die Bemühungen, Anna Erich vom Bokehof in Altenrode zu vertreiben, schlugen fehl. Das hielt Gerhard aber nicht davon ab, während der Kriegsjahre Teile der Ausbeute aus der Silbermine auf dem weitläufigen Grund der Boke zu vergraben. Weil von Stolberg aus ungelegen, hatte er niemals die Absicht, auch dort zu wohnen. Er bestellte vielmehr einen Verwalter, der scheinbar den Zerfall des Gutes aufhalten sollte, den die verarmte Anna Erich aus eigener Kraft nicht aufhalten konnte.

5. Kartenflug von Hackpfüffel wieder nach Altenrode. Zoom auf das Anwesen. Fotos
Text oder Erzähler: „Im Jahre 1651 wurde Gut Boke für 600“ Thaler“ verkauft. Die Hälfte vom Erlös erhielt Gerhard von Meseberg. Sein Sohn Gerhard Wilhelm fand nach dem Ausscheiden seines Vaters Gerhard aus dem aktiven Forstdienst beim dortigen Grafen ebenfalls eine Anstellung (Bestallung) als Jagdjunker. Und hier beginnt unsere Geschichte.
Seien Sie nun gespannt auf die Zeitgeschehnisse, die uns 15 Laienschauspieler in einem Theaterstück erzählen, das 2015 zum Kirchenfest in der Darlingeröder Katharinenkirche aufgeführt wurde.