Email an Herrn M. A. Waldmann

 
 
Sehr geehrter Herr Waldmann!
 
In der Broschüre "Schlösser und Gärten der Mark" - Heft 100 - des gleichnamigen Freundeskreises (ISBN-Nr. 978-3-9812292-4-0) wird ausführlich über die Lessings auf Schloß Meseberg berichtet, auch gibt es mehrere Fotos über das Familienwappen. Danach erwarb Carl Robert Lessing das Anwesen für seinen kränklichen Sohn Gotthold (frische Landluft). Das Wappen aus dem Siegelring von Carl Robert befindet sich an der Schlosstür, auf dem Gedenkstein im Park Nähe des Lessing-Mausoleums und insbesondere am Turm der Kirche in Meseberg (Fotos in der Broschüre). Im Schloss selber gab es Gemälde des Historienmalers Karl Friedrich Lessing (1808-1880) und Skulpturen des Bildhauers Otto Lessing (1846-1912). Die Kunstgegenstände wurden teilweise im Jahre 1931 mit dem Schloss versteigert (s. Auktionskatalog Berlin 1931). 1934 kehrte für kurze Zeit die Witwe Anna Lessing auf das Schloss zurück, weil der Käufer nicht zahlte, im gleichen Jahr verkaufte sie dann an den Diakonieverein Berlin-Zehlendorf. Ein Werk des Bildhauers Otto Lessing ist noch heute in Meseberg, nämlich die Plastik "Die Kreuzabnahme" im Chorbereich der Kirche in Meseberg (Foto ebenfalls in der Broschüre).
Weitere Fundstellen: Helmigk 1929, S. 130f; Jörg Lehmann 2007, S. 79 "Meseberg - Schloss und Dorf"; Kirchenbuch von Meseberg (1885-1934). Auskunft erteilt auch der Architekt Uli Böhme, Berlin.
 
Mehr Informationen gibt unser Archiv nicht her. Das Schloss mit seine Daten etc. ist in unserer Forschung lediglich ein "Nebenprodukt", unsere Familie hatte ja ca. 200 Jahre vor Errichtung des Schlosses auf den Fundamenten des Ritterguts Meseberg die Region verlassen.
 
Ich hoffe, unsere Auskünfte und Hinweise helfen Ihnen weiter. Wir wünschen Ihnen alles Gute.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Uwe Meseberg