Email von Utz Meseberg vom 27.01.2011  
  Lieber Uwe !

Hier einige Ergänzungen:

Von Kyckpusch war definitiv der Stallmeister des Markgrafen von Schwedt, einer Nebenlinie Friedrichs des Großen. Auch die wurden mit königliche Hoheit angeredet. Er hat meine Urururgroßmutter mit dem von Kyckpusch verheiratet. (Beleg vom Französichen Dom in Berlin). Meine Unterlagen sind ganz leicht zu sortieren: Du hast den Spurius und „Zopfmenschen“, den ersten Nichadligen Johan Andreas Gottlieb, meinen Ururgroßvater und eine Auflistung seiner Kinder,darunter auch Dr. Karl Ludwig Vinzenz Meseberg, Rufname Vinzenz, wieder mit seinen Nachkommen, darunter auch Friedrich Wilhelm Ludwig Karl Konstantin Martin Clemens Meseberg, Rufname Clemens, meinen Großvater, wieder mit Gerhard Vinzenz August Clemens Meseberg, Rufname Gerhard, meinen Vater, der nie in Cottbus gelebt hat Erbstücke gibt es bei uns nicht, auch der originale Adelsbrief und der danach angefertigte Petschaft sind Geschenke an Nr. 3 und beziehen sich auf den als Kommandeur der Garde 1795 von Friedrich Wilhelm II nachgeadelten Christian Adolph von Meseberg. Er war bei der Geburt des Spurius 1769 noch nicht adelig und scheidet daher als Vater aus.

Im übrigen scheinst Du einem unbescholtenen ehrlichen Verwandten nicht zu glauben. Ich habe Dir schon wiederholt geschrieben, daß ich den Text zu meinem neuen Wappen nicht gemacht habe sondern daß er aufgrund der eingereichten Unterlagen allein vom HEROLD verfaßt wurde. Der Siegelring meines Vaters enthält das Wappen von Christian Adolph und ist daher nicht relevant.
Was für Unterlagen hast Du von den anderen beiden vermeintlichen Kandidaten und woher kommt Deine Aussage zu dem nicht erfolgten Geständnis auf dem Sterbebett ? Beides interessiert mich natürlich sehr !

Was hat denn Ilse Meseberg- Haubold dazu gesagt, daß ich noch immer auf eine Eröffnung des Adelsbriefs warte ?

So, lieber Uwe, das in aller Eile.

Viele Grüße
Utz